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Polizeiversagen - Ist die Wahrheit unwichtig?

 

In einer Kurzform hatte ich auch meine Psychiaterin über diesen Sachverhalt informiert. Sie gab mir deshalb den Tipp, mit dieser Geschichte zur unterlassenen Hilfeleistung, die psychiatrische Beschwerdestelle zu informieren. Dort sollte es auch einen pensionierten Richter geben, der eventuell weiterhelfen könnte.

Vorab schrieb ich deshalb eine Mail an die Beschwerdestelle und wurde dann zu einem Gespräch eingeladen. Dieses dauerte dann etwa eine Stunde lang. Nach einigen Tagen erhielt ich allerdings die Antwort, dass es wenig Sinn machen würde den Rechtsweg zu gehen.

Etwa einen Monat später startete ich einen zweiten Anlauf und kontaktierte per Mail eine Rechtsanwältin. Im Voraus skizzierte ich abermals den Zwischenfall mit meiner Mutter und fragte nach einer weiteren Rechtsberatung. Ihre Antwort war allerdings entmutigend. Sie sah erhebliche Probleme bzw. begrenzte Erfolgsaussichten. Für die finanzielle Absicherung ihrer Tätigkeit wünschte Sie jedoch vorab schon 1200,- Euro. Dies alles war schriftlich. Ein persönliches Beratungsgespräch gab es nicht. Schade, dies wäre für mich aber sehr sinnvoll gewesen, um mein persönliches Rechtsbewusstsein zu reparieren. Was konnte ich nun dazulernen? Die Polizei macht keine Fehler. Und wenn, dann kann man nichts beweisen.

Schade, was man für Möglichkeiten hätte, wenn die Polizei bei jedem Einsatz eine Body-Kamera mit Mikrofon tragen müsste. Dann könnten die Beamten später ihre geleisteten Fehler sehen und hören. Und sie könnten nicht eine unwahre Geschichte protokollieren. Somit würde die verworrene Dummheit nicht immer beim Bürger hängen bleiben.